Die Behauptungen bezüglich dieses Schmucks sind nicht folgerichtig, da solcher Schmuck nicht "unentbehrlicher" Ausweis" der sozialen Identität ist. Die soziale, mittels dieses Schmucks hergestellte Identität könnte von noch früher lebenden Menschen durch andere Gegenstände, oder sogar auf ganz andere Weise ausgedrückt worden sein, nicht nur durch den Gebrauch von Gegenständen, sondern durch Gesten zum Beispiel. Es gibt keine Basis für die Idee, dass man einfach ein Schmuckstück anschauen und ableiten könnte, dass eine vorher nicht existierende soziale Identität zur Zeit der Fertigung dieser Schmuckstücke begründet worden ist.
WELCHER IST DER WAHRE NEANDERTALER? Manche Zeichnungen zeigen den Neandertaler als Familienvater, andere präsentieren ihn als ein wildes Tier oder eine Übergangsform zwischen dem Affen und dem Menschen. Doch in Wahrheit waren Neandertaler Menschen. Ihr einziger Unterschied zum heutigen Menschen ist, dass ihre Skelette robuster sind und dass ihre Schädelkapazität etwas größer ist. Obwohl Fossil-Entdeckungen zeigen, dass Neandertaler, verglichen mit uns, keine "primitiven" Eigenschaften hatten und eine menschliche Rasse waren, verbreiten die Evolutionisten ihre Vorurteile unvermindert weiter. Der Neandertal-Mensch wird in einigen Veröffentlichungen noch immer manchmal als ein "Affen-Mensch" beschrieben. Das ist deutet auf das Ausmaß hin, in dem der Darwinismus auf Vorurteil und Propaganda und nicht auf wissenschaftlichen Entdeckungen beruht. |
Im Dokumentarfilm wird der Neandertaler beschrieben mit einem starken Körper und einer schrägen, schmalen Stirn, worauf über seine künstlerischen Fähigkeiten spekuliert wird. Uns wird gesagt, dass er keine Höhlenzeichnungen zurückließ und es infolgedessen "keine Hinweise betreffend seines zivilisatorischen Niveaus" gebe. Der Film beschreibt den heutigen Menschen andererseits als künstlerisch begabt und kreativ.
Was aus diesem anatomischen und künstlerischen Vergleich des heutigen Menschen und dem Neandertaler als Rückschluss gezogen werden kann, ist jedenfalls nicht eine Überlegenheit in der Entwicklung. Die Tatsache, dass Neandertaler starke Körper und schmale Stirnen hatten, reicht bei weitem nicht aus, zu zeigen, dass sie eine primitive Art waren. Aufgrund der Tatsache, dass Nordeuropäer gross sind, behaupten wir schliesslich auch nicht, dass sie roher und primitiver sind, als die kleineren Chinesen oder Pygmäen. Knochen und Skelettstruktur sind kein Kriterium, um auf Verhalten und Intelligenz zu schliessen.
Wenn andererseits anatomische Eigenschaften als solche Kriterien betrachtet werden sollen, dann müsste gemäß der Logik der Anhänger der Evolutionstheorie der Neandertaler als intelligenter betrachtet werden als der heutige Mensch, da die Anhänger der Evolutionstheorie den Grad der menschlichen Intelligenz auf die Gehirngröße stützen. Das Gehirnvolumen des Neandertalers Mannes ist um ungefähr 13% größer als das seines heutigen Kollegen.
Eine Flöte des Neandertalers |
Eine aus einer Neandertaler-Siedlung in Slowenien ausgegrabene Flöte demonstriert, dass diese Menschen Musikkultur besassen. Diese Flöte ist das älteste bekannte Musikinstrument. Gefertigt aus einem Bärenknochen, ist sie imstande, dank vier in sie gebohrter Löcher Töne zu erzeugen. Es gibt keinen Zweifel, dass es nur dann möglich ist, eine Flöte herzustellen und Melodien darauf zu spielen, wenn die Fähigkeit der abstrakten Vorstellung vorhanden ist. Es gibt keinen Grund, nicht anzunehmen, dass diese Leute, die Musik erfanden und Melodien spielten, sich auch beim Tanz unterhielten.
Außerdem ist nachgewiesen worden, dass die Neandertale ihre Krankes und Verletzten behandelten und ihre Toten mit Blumen begruben. Das zeigt, dass sie soziale Wesen mit den Affekten von Liebe und Zuneigung waren. Zu behaupten, dass Neandertaler primitiv waren und auf einem niedrigeren Entwicklungsniveau als der heutige Mensch lebten, ist nichts als das eigene Vorurteil des Discovery Channel.
Obwohl mit dem Verhalten verbundene neuronale Tätigkeit im Gehirn entdeckt worden ist, ist bisher noch keine Erklärung angeboten worden, die das Bewusstsein, die Quelle allen menschlichen Verhaltens, auf das Gehirn reduzieren könnte. |
Die Behauptung Verhalten hätte mit den Nervenzellen und den Verbindungen zwischen ihnen zu tun, ist ein ebensolches Dogma. neuronale Aktivitäten sind zwar im Gehirn entdeckt worden, doch es gibt keine Erklärung, die das Bewusstsein, die Quelle des menschlichen Verhaltens, auf das Gehirn reduzieren könnte.
Verhalten besteht aus der Auswahl einer von vielen möglichen Handlungen des Menschen, um sich an seine Umgebung anzupassen oder diese Umgebung sich selbst anzupassen. Die Fähigkeit solchen Verhaltens ist davon abhängig dass er Kenntnisse - mit anderen Worten - ein Bewusstsein von seiner Umgebung hat. Bewusstsein ist jedoch eines der Hauptprobleme, denen der Materialismus sich gegenüber sieht, da es sich als unmöglich erwiesen hat, Bewusstsein auf Materie zu reduzieren: Noch nie sind jemals Hinweise darauf gefunden worden, wo das Bewusstsein im Gehirn wohnt, und wie es entsteht.
Die Frage, wie Bewusstsein im Menschen, einer Ansammlung von Zellen, "geschieht", ist ein Mysterium für Materialisten. Gehirn-Studien und -Experimente und alle Theorien sind daran gescheitert. Colin McGinn, Autor des Buches Das Problem des Bewusstseins, gibt diesen Misserfolg zu:
Die Tatsache, dass Mensch und Schimpanse solch ähnliches Verhalten zeigen, kann nicht als Beweis einer evolutionären Beziehung zwischen ihnen vorgebracht werden. Solche Demonstrationen der Stärke können auch bei anderen Tieren beobachtet werden. Elefanten erlauben zum Beispiel anderen Elefanten nicht, in Gebiete einzudringen, die ihrer Herde gehören. Auch wird der Elefant, der den Kampf um die Führung der Herde gewinnt, als der neue Führer von den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft anerkannt. Wie die Schimpansen sind viele andere Tiere fähig, Nachrichten an andere Mitglieder der Gruppe zu senden, um ihre eigene soziale Position zu verteidigen. Doch bedeutet die Tatsache, dass Elefanten wie Menschen ihrer sozialen Position eine Bedeutung beimessen, natürlich nicht, dass es irgendeine evolutionäre Beziehung zwischen beiden gibt.
Der Discovery Channel macht auch darwinistische Propaganda, indem die Bilder einer Gruppe Schimpansen mit dem Kommentar begleitet, die Menschen hätten sich von den Schimpansen vor ungefähr 6 Millionen Jahren abgespalten und als ein getrennter Zweig von Primaten weiterentwickelt. Die Wahrheit ist jedoch, dass wie andere Arten in der Natur auch, Menschen und Schimpansen völlig verschiedene Wesen sind. Die Behauptung, dass sie sich von einander vor 6 Millionen Jahren durch einen Entwicklungsprozess trennten, hat keine wissenschaftliche Basis, und ist nur eine darwinistische Vermutung. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben offenbart, dass die Bedeutung der Fossilien, die als Beweise für diese Behauptung vorgebracht werden, völlig verdreht worden ist. Diese Fossilien sind keine sogenannten Übergangsformen, sondern Überreste ausgestorbener Menschenrassen oder Affenarten. (Für nähere Informationen über den Zusammenbruch Evolutionstheorie siehe Harun Yahya, Der Evolutionsschwindel.)
Und Gott hat euch aus den Leibern euerer Mütter als ganz und gar Unwissende hervorgebracht. Doch Er gab euch Gehör und Gesicht, Verstand und Gemüt, damit ihr dankbar wäret. (Qur'an, 16:78) |
Der Discovery Channel ist außerstande, irgendeinen wissenschaftlichen Beweis für diese Behauptung zu erbringen und er behandelt das Thema auf dem Niveau einer Märchenerzählung. Er greift die Fähigkeit der Sprache des Menschen heraus und klebt ihr das Etikett der natürlichen Selektion auf, die klassische Idee der Evolutionstheorie. Es ist wohl überflüssig, festzustellen, dass die verfälschte, einseitige Darstellung von Fakten nicht als wissenschaftliche Erkenntnis gelten kann.
Sprache, die dem Menschen erlaubt, zu denken und die Kommunikation mit anderen auf die vollkommenste Weise zu gründen, ist eine wunderbare dem Menschen einzigartige Fähigkeit. Alle Menschen besitzen die Fähigkeit, Sprache zu lernen, vom Moment ihrer Geburt an. Ein Baby, geboren irgendwo in der Welt, kann jede Sprache, gesprochen irgendwo in der Welt, lernen.
Strukturell beruht Sprache auf komplizierten grammatischen und syntaktischen Regeln. Ein Äußerung, bestehend aus zwei oder drei Worten, mag als etwas einfaches scheinen. Doch damit ein Mensch sie erzeugen kann, müssen sehr viele sehr komplizierte Prozesse innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums ausgeführt werden. Abstrakte Vorstellungen des fraglichen Sachverhalts werden ins Gedächtnis gerufen, die angemessenen Wörter werden gewählt, und dann werden die Wörter in der richtigen Reihenfolge angeordnet. All dies muss für jeden eigenen Gedanken gelingen, der anderen mitgeteilt werden soll.
Menschen haben Intelligenz, Bewusstsein, und Willen, sie sind im Stande, abstrakte Gedanken hervorzubringen und Kunstwerke wie die architektonischen Meisterwerke hier in diesem Bild zu schaffen. Es ist unmöglich, abstraktes Denken mit einer materialistischen Annäherung zu erklären, zu behaupten, es entstand durch Prozess, der auf unkontrollierten Zufallsereignissen wie Mutationen basieren soll. |
Dawkins Vorstellung: so wie konkurrierende Gene die biologische Evolution formten, so formen konkurrierende Memes Verstand und Kultur. Für ihn sind Memes - Nachahmung und Anpassung - die treibende Kraft der menschlichen Evolution.
Die Ideen, die Dawkins mit der Vorstellung von Memes beschreibt, können sich natürlich ändern und sich entwickeln. Zum Beispiel können Ideen besprochen werden, und andere Ideen hinzugefügt werden. Kultureller Fortschritt kann so stattfinden. Zusätzlich kann menschliches Verhalten erfolgen und das Verhalten anderer Menschen kann imitiert werden. Es gibt nichts Falsches an den Gedanken von Dawkins bis zu diesem Punkt. Der Fehler liegt in der Überlegung, das sei Beweis für die sogenannte Evolution des Menschen. Nachahmung hat mit abstraktem Denken zu tun. Der Mensch ist das einzige Wesen, das Verstand und die Fähigkeit zur Entwicklung, Kopie und Übertragung von Ideen besitzt. Mimikri kann unmöglich die Basis von Beziehungen zwischen Menschen - die Kunstwerke schaffen, wissenschaftliche Theorien entwickeln und politische Strukturen etablieren - und Tieren ohne die Fähigkeit des abstrakten Denkens sein. Anstatt Eigenschaften zu definieren und zu betrachten, die den Menschen einzigartig machen, sollte Dawkins zuerst einmal erklären, wie es dazu kam, dass sich während des angeblichen Übergangs vom Tier zum Menschen das abstrakte Denken entwickeln konnte.
Was Evolutionisten nicht beantworten können, ist die Frage: Wie ist es möglich, dass ein Tier, das nicht denken und sprechen kann und das keine vielschichtigen Beziehungen zwischen ihm selbst, seinen Artgenossen und seiner Umgebung aufbauen kann, sich in ein menschliches Wesen verwandelt, fähig zu denken, zu sprechen, von hoher Intelligenz und vernunftbegabt? Welcher Menchanismus der Evolution soll diese geistige Kluft überbrückt haben?
Natürlich haben weder Dawkins noch andere Anhänger der Evolutionstheorie eine befriedigende Antwort auf diese Fragen. Das liegt daran, das es unmöglich ist, abstraktes Denken materialistisch zu erklärten, wie Colin McGinn zugegeben hat.
Dawkins hat keine Beweise dafür, wie die sogenannte Evolution diese Kluft überbrückt haben könnte, und sein Anspruch ist völlig imaginär.
"Wenn kulturelle Akkumulation sich wie DNA-Moleküle vererbt, dann könnte eine neue Theorie des Darwinismus aufgestellt werden."
Es folgt kein weiterer Kommentar mehr dazu nach dieser letzten Anmerkung des Discovery Channel. Doch muss eine Erklärung dessen, was kulturelle Akkumulation ist, und wie die Kultur des Menschen aus solch einer Akkumulation erstehen konnte, gegeben werden. Deshalb haben diese oberflächlichen Behauptungen überhaupt keine Bedeutung auf wissenschaftlichem Niveau.
Die Behauptung, es gebe Konkurrenz zwischen Genen, und diese Konkurrenz gestalte die biologische Evolution, erweist sich angesichts der Wirkung der Mutationen als falsch. Wie alle Anhänger der Evolutionstheorie hat Dawkins die dogmatische Idee übernommen, dass die riesige Menge der in der DNA verborgenen Information zufällig entstand. Die Gen-Forschung hat gezeigt, dass es Mutationen unmöglich ist, Informationen zur DNS einer Art hinzuzufügen und sie dadurch in andere Arten zu verwandeln.
Die Wahrheit, die Evolutionisten sich weigern zu akzeptieren, ist einfach: Es ist unmöglich, das menschliche Bewusstsein in materialistischen Begriffen zu erklären. Die einzelnen Atome des Gehirns können nicht fühlen, etwas wissen oder sprechen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Ursache des menschlichen Bewusstseins nicht in den Atomen liegt, sondern in der Eingebung durch unseren Herrn.