Wir müssen zunächst ausführlich darlegen, warum Materialisten ein solches Argument entwickelten: Tausende Jahre haben die heiligen Religionen und Philosophien, die die Existenz Gottes akzeptieren, postuliert, es gebe einen Zweck des Universums und es sei Design im Universum sichtbar, während die Materialisten die Existenz eines Zwecks des Universums und des Designs in ihm bestritten. Nun hat jedoch eine Reihe von Entdeckungen des 20. Jahrhunderts ein so klares Design des Universums enthüllt, dass dieses nicht mehr bestritten werden kann. Diese Entdeckungen zeigten, dass seit dem Moment, in dem das Universum begann, alle Variablen - von der Geschwindigkeit des Urknalls bis zur Stärke der vier fundamentalen Kräfte, von der Struktur der Elemente bis zum Aufbau des Sonnensystems, in dem wir leben, - exakt so aufeinander abgestimmt sind, dass sie Leben ermöglichen. Diese Entdeckung von gewaltiger Bedeutung, herausgefunden in den 1970er Jahren und von der Wissenschaft als das "Anthropische Prinzip" beschrieben, widerlegte vollständig die materialistische These, es gebe kein Design im Universum.
Zu Seinen Zeichen gehört auch, dass Himmel und Erde Seinem Geheiß entsprechend festgefügt sind. Dann, wenn Er euch mit einem Ruf aus der Erde herausruft, werdet ihr hervortreten; (Qur'an, 30:25) |
Warum ist die Natur auf so geniale - man könnte sogar sagen verdächtige Weise lebensfreundlich? Was scheren sich die Gesetze der Physik um Leben und Bewusstsein, dass sie ein lebensfreundliches Universum zusammen aushecken sollten? Es ist geradezu so, als ob ein großer Planer all dies geformt hätte.
Doch obwohl er das Design im Universum als Beweis der Existenz Gottes ansieht, erkennt Prof. Davies diese Tatsache nicht an. Stattdessen verlegt er sich auf die "Multiversum Theorie", die letzte Ausflucht der Materialisten, um die Herkunft des Designs im Universum zu erklären.
Gibt es nun irgendeinen wissenschaftlichen Beweis, der diese Theorie stützen würde?
Nein. Nicht einen einzigen. Sie ist reine Spekulation, ein auf Sand gebautes Szenario.
Gott hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. Darin ist fürwahr ein Zeichen für die Gläubigen. (Qur'an 29:44) |
Kurz, Prof. Davies' Interesse und das aller anderen Materialisten an der Multiversum Theorie beruht eher auf persönlicher Vorliebe als auf wissenschaftlichem Beweis. Der Ausgangspunkt dieser Vorliebe ist ihr Widerwille, zu akzeptieren, dass das Universum das Werk eines Schöpfers ist. Paul Davies sagt das auch in seinem Artikel, wenn er behauptet, jede Begründung, die auf der Aussage "Gott hat es eben so gemacht" basiere, sei "unbefriedigend" für einen Wissenschaftler.
Die Wissenschaft selbst auf der anderen Seite hat beharrlich und mit großer Kraft jene Wahrheit enthüllt, die die Materialisten ignorieren - dass das Universum angefüllt ist mit den Beweisen des Schöpfers, der es aus dem Nichts erschaffen hat und der alle seine Bestandteile so wunderbar designed hat.
Gott ist es, Der die Erde euch zu einem Rastplatz und den Himmel zu einem Zeltdach gemacht hat und Der euch formte - und euere Gestalt schön machte! - und euch mit Gutem versorgte. So ist Gott, euer Herr. Segensreich ist Gott, der Herr der Welten! (Qur'an, 40:64) |
Überdies ist es ein Täuschungsmanöver der Materialisten, wenn sie Argumente vorbringen wie "Sie glauben, dass Gott das Universum erschaffen hat, und wir glauben an viele Universen", denn hier wird eine Gleichwertigkeit der Argumente unterstellt, die gar nicht vorhanden ist - denn:
Die rationale Erklärung für das Design im Universum ist die Existenz eines intelligenten Designers. Wenn Sie eine Statue sehen, erkennen Sie, dass es auch einen Bildhauer geben muss. Das Argument "Da es unendlich viele Steine im Universum gibt, hat dieser Stein seine Form rein zufällig", ist natürlich völlig irrational. Entsprechend der als "Ockham's Rasiermesser" bekannten Regel der Logik, die besagt, dass die einfachste Erklärung eines Sachverhalts diejenige ist, die wahrscheinlich zutrifft, muss die Erklärung des fein abgestimmten Universums in Kategorien der Schöpfung erklärt werden und nicht in denen des Zufalls.
Es gibt eine Fülle von Beweisen für die Existenz Gottes, nicht nur die Feinabstimmung des Universums. Wie andere Materialisten glaubt auch Paul Davies, dass der Darwinismus das Problem des Ursprungs des Lebens gelöst hat, zumindest tröstet er sich mit dieser Annahme. Tatsache ist jedoch, dass der Darwinismus heute eine diskreditierte Theorie ist, und es ist längst zweifelsfrei bewiesen worden, dass intelligentes Design im Ursprung des Lebens steckt.
Dies ist eine wissenschaftliche Demonstration der Tatsache, dass Gott das Universum nicht nur in einem fehlerlosen Gleichgewicht und mit perfektem Design erschaffen hat, sondern dass Er auch eingreift, wenn Er es für notwendig hält.
Es gibt außerhalb der positiven Wissenschaften erhebliche Beweise für die Existenz Gottes. Entdeckungen auf vielen Gebieten, wie der Psychologie, der Beweis für die Existenz der Seele des Menschen, die heiligen Texte, und die wunderbaren Informationen im Qur'an, dem letzten Gottestext, zeigen die Existenz Gottes und der Tatsache, dass Er den Menschen schuf und ihm den richtigen Weg vermittels der Religion zeigte.
Materialisten sind andererseits außerstande, eine andere Lösung angesichts der immer stärkeren gegen sie stehenden Beweise zu finden, als neue spekulative Theorien - so wie Paul Davies, der nun von "neuen Beweisen für die Multiversum Theorie" spricht, tatsächlich aber keine wie auch immer gearteten Beweise überhaupt anbieten kann.
Was Prof. Davies tun sollte, ist eine Neubewertung der wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich des Ursprungs des Weltalls, nicht in der Hoffnung, eine "zufriedenstellende" Schlussfolgerung vom Gesichtspunkt des materialistischen Vorurteils her zu finden, sondern in der Hoffnung, die endgültige Wahrheit zu finden. Dann könnte er die Realität der Schöpfung erkennen, die die ganze Zeit vor seinen Augen gelegen hat, und schließlich die Existenz des Gottes, seines eigenen Schöpfers und des Schöpfers der ganzen Menschheit.